Liebe Freunde des Immersionsflugs,
lange warten wir schon auf ein Modell, das unseren Anforderungen als FPV Flieger gerecht wird. Ein Trägersystem
das einerseits genug Platz für die technischen Bauteile bietet und andererseits mit dem höheren Gewicht gut zurecht kommt oder gar noch etwas Zuladung verträgt. Ebenso wünschen wir uns ein Trägersystem bei dem wir die Kabelverlegung unserer Flugtechnik selbst bestimmen können ohne dabei durch zusammengepressten Kabelsalat den Überblick zu verlieren.
Die Firma Borjet aeromodels aus Baindt/Schachen hat ein Trägersystem namens „Maja“ entwickelt, dessen Einsatzzweck genau solchen Bedürfnissen entsprechen soll. Ein Lastesel mit hoher Zuladung, guten und langen Flugeigenschaften und viel Platz für Technik aller Art.
Wir, die FPV-Community hatten die Ehre, dieses Trägersystem für Euch testen zu dürfen. Die Ergebnisse erläutern wir nun auf den folgenden Seiten und wünschen Euch dabei viel Vergnügen.
Ein Testbericht von Markus Schumacher (Mashu)
Produktbeschreibung
Das Trägersystem, liebevoll „Maja“ genannt, kommt in schwarz-gelben EPP daher. Wir vermuten der Name
stammt wohl von einer gewissen Ähnlichkeit einer Biene. Dies wird vorerst aber noch ein Rätsel bleiben. EPP ist besonders Biege-steif und im Vergleich zu Elapor, Arcel etc. auch besonders druckfest.
Die Maja hat eine Spannweite von 180cm und weist eine Länge von 120cm auf. Der nutzbare Innenraum hat die folgenden Abmaße:
- Nutzraum Mitte: 40 x 8 x 8 cm
- Nutzraum vorne: 40 x 5 x 5 cm
Das Modell ist für ein Gesamtgewicht von ca. 3kg ausgelegt und ist mit den vom Hersteller empfohlenen RC-
Komponenten ab 1,5kg abflugbereit. Dies ergibt eine zuladbare Nutzlast von zusätzlichen 1,5kg. Mit zwei parallel geschalteten Lipo Akkus zu je 3700mAh soll laut Hersteller eine Flugzeit von 1,2 Stunden möglich sein.
Die Tragflächen sind dreiteilig, steckbar und verriegelbar. Einsatzgebiete der Maja sind z.B. für Luftaufnahmen,
Vermessungen und Luftbeobachtung vorgesehen.
Verpackung und Versand
Als ich das Paket per Post erhielt, staunte ich nicht schlecht. Ein riesiger Karton in den Abmaßen 1200 x 320 x 320 mm stand vor mir, täuschte doch die vermutete Größe anhand gesehener Bilder im Internet über die tatsächliche Größe sehr. Gespannt öffnete ich den Karton um die darin enthaltenen Teile zu begutachten. Mir war noch in Erinnerung geblieben, dass verschiedene Käufer die Verpackungsstruktur anmahnten und mir fiel gleich auf, dass der Hersteller sich damalige Kritik sofort zu Herzen nahm und sein Verpackungskonzept überdachte und nachbesserte.
Alle Teile waren gut gegen Beschädigung von außen geschützt, zusätzlich jedes Einzelteil mit Folie eingepackt und mit Tackernadeln verschlossen.
Komponenten und Baukasteninhalt
Der Baukasten beinhaltete folgende Bauteile (siehe Bild):
- 1x Fertiger Rumpf mit Motoraufsatz und Motorspant
- 1x Höhenleitwerk
- 1x Seitenleitwerk
- 4x Kabinenhaubenverschlüsse aus Duroplast
- 3x Tragflächenteile mit Alu-Versteifungsprofile (ganz interessantes Konzept, worauf ich im nachfolgenden Teil noch eingehen werde)
- 2x Winglets für die Tragflächen
- 1x EPP Universal Rumpfeinsatz (für evtl. Einbauten)
- 2x Rumpfspitzeneinsatz (je eine Hälfte)
- 1x Motorspant aus Holz
- 1x Kleinteilesortiment (Anlenkungen, Befestigungen, Ruderhörner etc.)
- 1x Bauanleitung in Deutsch
- 1x EPP Reste (sehr nützlich)
Der Rumpf
Der Rumpf der Maja hat viele erwähnenswerte Raffinessen. So lässt sich zum Beispiel die Kabinenhaube in zwei Stufen aufklappen. Einmal die vordere Rumpfhälfte, die als Akkuschacht vorgesehen ist und danach die hintere Rumpfhälfte, welche für technische Einbauten vorgesehen ist.
Um dem Rumpf zusätzliche Stabilität zu geben, sind auf der Ober und Unterseite Duroplastplatten (Kunststoff Steg-Platten) eingeklebt. Somit ist ein sicheres Landen auf unebenem Untergrund gewährleistet ohne das EPP- Material zu beschädigen. Desweiteren sind auch die Scharniere der Kabinenhaube aus diesem robusten Material hergestellt. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob diese Scharniere den Dauerbelastungen des Alltags standhalten werden, jedoch versicherte mir der Hersteller eine Funktion auf Lebenszeit. Ob diese Aussage sich bewahrheitet, muss ein Langzeittest beweisen.
Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit die Tragflächenposition zu verschieben. Dies kann sehr nützlich sein um später, je nach verwendeten Einbauten, den Schwerpunkt zusätzlich zu korrigieren. Auf dem unten stehenden Bild kann man dies gut erkennen. Die rote Stelle in der Mitte ist die Kabeldurchführung der Servokabel, die später direkt in das Innere des Rumpfes führen. Am Heck befindet sich der Motoraufsatz, in dem später der Motorspant, Motor, Regler und je ein Servo für Höhen und Seitenruder untergebracht sind.
Eine Besonderheit des Motoraufsatzes ist es, diesen jederzeit abmontieren zu können um z.B. Wartungsarbeiten durchzuführen. Die Einheit ist mit steckbaren Stiften gesichert. Leider muss man bei der Demontage die Rudergestänge am Höhenruderservo entfernen. Auch die Kabeldurchführung für den Motoraufsatz und dessen RC- Verkabelung ist werksseitig schon vorhanden. Es fällt hier sehr stark auf, das der Vorfertigungsgrad des Modells sehr hoch ist.
Der Kabinenhaubenverschluss
Diese durchdachte Konstruktion hält die obere Hälfte des Rumpfes mit der unteren zusammen. Beim Bau des Modells werden je zwei dieser Verschlüsse auf je eine Seite des Rumpfes geklebt. Da diese Verschlüsse ebenfalls aus Kunststoff Steg- platten bestehen, werden später die mitgelieferten Kunststoffstäbe hindurch geschoben um den Rumpf zu verschließen.
Für einen kurzen Moment befürchtete ich ein verlieren der Stäbe im Flug. Als ich aber zum Test einen Stab hindurch steckte bemerkte ich wie straff dieser darin doch wirklich sitzt. So waren alle Zweifel ausgeräumt. Eine tolle Konstruktion.
Die Tragflächen
Wie ich schon erwähnt hatte, besteht die Tragfläche aus drei Teilen. Das Mittelteil wird mit Schrauben auf dem Rumpf dauerhaft befestigt. Die äußeren Tragflächenteile können so später komfortabel eingesteckt und verriegelt werden. Der Verriegelungsmechanismus ist eigentlich nichts weiter als ein steifer Stahldraht der durch ein vorgebohrtes Loch gesteckt wird. Dieser hält im Moment zwar noch, jedoch befürchte ich nach längerer Betriebszeit nachbessern zu müssen.
Bau und Bauanleitung
Die Bauanleitung
Die Bauanleitung ist generell sehr kurz gehalten aber dennoch aussagekräftig und mit Zeichnungen gut bebildert. Jedoch sind mir beim genaueren Betrachten der einzelnen Bauabschnitte diverse Ungenauigkeiten in den Zeichnungen aufgefallen, die ich persönlich aber nicht als gravierend beschreiben würde. Ich habe den Hersteller aber schon darauf hingewiesen und er versprach eine zeitnahe Korrektur. Auch vermisse ich in der Anleitung Vorgaben von Ruderausschlägen oder der Hinweis beim Erstflug etwas Expo aufs Höhenruder zu geben.
Diesen Tipp erhielt ich erst kurz vorher durch eine E-Mail des Herstellers. Dazu aber später mehr im Absatz „Flugtests“
Der Bau
Der Bau der Maja geht für etwas handwerklich begabte Menschen recht einfach. Man sollte sich aber vorher vergewissern, ob man alle Klebstoffe, die benötigt werden, zur Hand hat.
Anders als bei Elapor, Arcel und Konsorten verwenden wir bei EPP keinen Sekundenkleber, sondern 5min Epoxy und Heißklebepistole. Wer nun beim lesen ins Grübeln kommt ob Heißkleber und EPP eine dauerhaft feste Verbindung ergibt, dem ergeht es so wie anfangs mir. Doch konnte ich feststellen, dass solche Verklebungen mehr als dauerhaft und fest sind. Sie sind sogar unzertrennlich. So war es mir auf einem Teststück nach der Verklebung nicht möglich, diese wieder zu lösen, ohne etwas zu beschädigen.
Ich habe alle Bauteile der Maja, bis auf den Motorspant und das Seitenleitwerk, mit Heißkleber geklebt. Die übrigen Teile und das Höhenruder wurden mit 5min Epoxy verklebt. Die Gesamtfestigkeit übertraf meine Erwartungen bis auf ein paar negative Dinge, auf die ich nun in folgendem Absatz näher eingehe:
- Von EPP weiß man, das es seine Festigkeit unter ständiger Belastung mit der Zeit verliert. Dies ist auch dem Hersteller bekannt und hat an den betreffenden Stellen, die unter Belastung stehen, Alu-Streben eingearbeitet. Dies ist bei den Tragflächen auch gut umgesetzt. Das Höhenruder lies man aber leider außer Acht. Es wackelt im wahrsten Sinne des Wortes. Das Wackeln stellt jetzt auf den ersten Blick kein großes Problem da, denn brechen wird es sicherlich nicht aber leider bewegt sich beim wackeln auch das Höhenruder- Gestänge. Dies hat negative Einflüsse auf das Flugverhalten. Hier empfehle ich dem Hersteller dringend nachzubessern. Diesen Fehler kann man ganz leicht durch einkleben eines 3mm CFK Stabs beheben und ist auch noch nachträglich durchführbar.
- Der Motoraufsatz wird, wie ich schon einmal erwähnte, mit drei Stiften gesichert. Diese Befestigung wird grundsätzlich schon so halten wie vorgesehen. Wackeln tut aber auch dieser. Hier sollte man dem Baukasten noch ein paar zusätzliche Stifte spendieren. Dann kann der Käufer nach eigenem Ermessen mehr als drei Stifte in den Motoraufsatz stecken. Das Problem dürfte damit dann auch gelöst sein.
Der Einbau von Regler und Motor gestaltet sich recht universell. Dem Baukasten liegt ein gelaserter hölzerner Motorspant bei. Dieser hat sogar schon fertige Bohrungen um den entsprechenden Motor zu befestigen. Mit Gewindestäben kann man je nach Motor eine feste Rückmontage erreichen, dabei sogar noch Sturz und Zug variabel einstellen.
Der Regler findet unter dem Motoraufsatz seinen Platz. Sehr vorteilhaft, da er im Flug ausreichend gekühlt werden kann. Des weiteren hält man so die Kabel zum Motor kurz genug. Die Motorisierung der Maja kann mit Brushless Motoren ab 350Watt realisiert werden. Der Regler sollte um die 60 Ampere leisten. Der Hersteller bietet aber auch ein fertiges Antriebsset für die Maja an, welches separat im Online Shop erworben werden kann.
Ein nettes Feature hat sich der Hersteller bei der Konstruktion der Maja überlegt. Dem Baukasten liegt eine Rumpfspitze bei, die nach eigenem Ermessen entweder angepasst, eingeklebt oder mit Klettband befestigt werden kann. Das kommt vor allem denjenigen zu gute, die eine Kamera oder etwaige Messsensoren vorne im Rumpf statt auf dem Modell einbauen möchten. Über die Tauglichkeit dieser Funktion werde ich im Kapitel “Verwendbarkeit für Foto, Messung u. FPV” näher eingehen.
Für die Wahl der Servos gibt der Hersteller vier 20g Miniservos an. Diese bieten meiner Meinung nach auch genügend Druckkraft um den Belastungen im Flug bei höherem Gewicht stand zu halten. Ich empfehle jedoch für die Tragflächen auf Digitalservos umzusteigen. Auch sieht der Hersteller vor, die Servos in die Tragfläche hinein zu kleben. Aufgrund der Wartungsfreundlichkeit empfehle ich hier aber Servo-Einbaurahmen mit Deckel einzubauen.
Flugtests
Ich konnte es kaum erwarten die Maja das erste Mal in die Lüfte zu befördern und nachdem ich meinen Sender programmiert hatte, sollte es dann auch geschehen. An diesem Tag war es sehr windig und böig. Gemessene 4 Bft laut Windmaster.
Die Maja wurde zum Erstflug von einem Starthelfer mit einem leichten Schubs gegen den Wind gestartet. Zu meinem Erstaunen flog sie sofort wie auf Schienen, ohne dass ich viel trimmen musste. Die teils sehr starken Böen machten ihr wenig aus. Die Flugeigenschaften sind hochdeckertypisch. Der Segelflug ohne Motorkraft war allerdings ernüchternd. Die Maja gleitet zwar problemlos, jedoch verliert sie relativ schnell an Höhe. Mit ¼ Motorleistung zieht sie aber ruhig ihre Bahnen und hält vernünftig, bei sehr wenig Stromverbrauch, die Flughöhe. Ich erreichte mit zwei parallel geschalteten 11,1V 3s 2400mAh Lipo Akkus eine Flugzeit von ca. 20 Minuten. Nach der Landung waren aber immer noch gute 950mAh Restkapazität in den Akkus vorhanden.
Mit der vom Hersteller empfohlenen Kapazität dürfte da noch so einiges mehr drin sein. Die Flugeigenschaften änderten sich mit extremer Zuladung nur leicht und hier spielt die Maja ihre Stärken voll und ganz aus.
Mehr anschauliche Details zu den Flugtests siehe folgendem Flugvideo.
Verwendbarkeit für Foto, Messung und FPV
Das Platzangebot in der Maja ist überaus großzügig und bietet Platz, selbst für größere technische Bauteile. OSD, Messsensorik und sogar Camcorder bis hin zu Digitalkameras. Zum Vergleich hier ein Bild mit eingebauter GF OSC-Cam 480TVL, EZ OSD und Stromsensor:
Die OSC-Cam passt genau in die Rumpfspitze und ist so auch gegen Erschütterungen geschützt. Wer allerdings einen Headtracker benutzt, dem ist Abhilfe geschaffen auf der Oberseite des Rumpfs. Dieser bietet genug Stabilität für eine Zusatzmontage.
Videosender
Sehr gute Reichweiten, auch mit kritischen Frequenzen wie z.b 5,8 GHz habe ich mit diesen Antennenpositionen (siehe Zeichnung) erreicht. Die Abschattung durch Rumpf und Tragfläche war beeindruckend gering. Auch hier zeigt sich die Maja von seiner besten Seite.
Leider ist das Wetter in dieser Jahreszeit äußerst unbrauchbar um diverse Langzeittests durch zu führen. Dies wird sich auf jeden Fall im Frühling ergeben.
Punktewertung und Fazit
Pro
+ Material EPP, sehr Druckfest und biege-steif
+ Lange Flugzeiten
+ Ausgewogene Flugeigenschaften bei hoher Zuladung
+ Hoher Vorfertigungsgrad
+ Tragflächen dreiteilig und verriegelbar
++ Durchdachtes Verschlusssystem
++ Tragflächenholme aus Alu werksseitig
++ Zusätzliches EPP- Material für individuelle Einbauten
++ Rumpf Unterseite bei Landungen geschützt
+++ Schwerpunkt durch Tragfläche veränderbar
+++ Sehr viel Platzangebot
Contra
- Bauplan teilweise ungenau
- Motoraufsatz wackelt
- Hohe Anschaffungskosten
- - Höhenruder wackelt – kein Holm eingeklebt
Die Maja ist ein durchdachtes Produkt und lässt dem Kunden in Gestaltung und Ausbau sehr viel Freiraum. Trägerflugzeug darf sie sich mit Würde nennen und wird den Anforderungen unserer Community und Piloten in Zukunft lange Zeit standhalten. Als Einsteigermodell im Bereich Immersionsflug (FPV) ist sie allerdings nur bedingt geeignet, da die Anschaffungskosten für erste Flugversuche etwas höher sind. Für Fortgeschrittene ist die Maja allerdings uneingeschränkt zu empfehlen.
weitere Informationen zum Produkt
- Bormatec MAJA Testbericht – englisch
- Bormatec Webseite
- Bormatec MAJA Diskussionsthema (deutsch)
- Bormatec MAJA Diskussionsthema (englisch)
- Bormatec MAJA – Test der neuen Tragflächen (deutsch)
- Bormatec MAJA – Test der neuen Tragflächen (englisch)
- MAJA als Plattform für den FY20A Test (deutsch)
- MAJA als Plattform für den FY20A Test (englisch)
- MAJA als Plattform für den FY21AP Test (deutsch)
- MAJA als Plattform für den FY21AP Test (englisch)
Tags: Borjet, Borjet Maja, Bormatec, Bormatec MAJA, Drohne, FPV, MAJA, UAV
Hallo ihr,
ich wuerde mich sehr ueber Details zu eurem Setup freuen. Was fuer ‘nen Motor & welche Latte habt ihr verwandt? Habt ihr das Abfluggewicht gemessen?
Danke schoen,
Maik
Hallo Maik,
Wir haben uns beim Antriebssetup an die Vorgaben vom Hersteller gehalten, verwendeten aber in Anlehnung zum vorgeschlagenen Boost 25 von Pichler, einen Himax 3516 – 1130. Als Luftschraube wurde eine 10×6 Klappluftschraube von Aeronaut verwendet. Ganz bewusst wurde diese Luftschraube gewählt, weil diese, ebenfalls vom Hersteller empfohlen wurde. Das Abfluggewicht wurde selbstverständlich vorher korrekt gemessen.
lg
Mashu
Hallo Markus,
welchen Schwerpunkt kannst Du empfehlen?
Viele Grüße, Jörg
Hallo Jörg,
Der Schwerpunkt ist recht variabel, jedoch hat sich bei mir 80mm hinter der Tragflächen- Vorderkante sehr bewährt. Bei etwas mehr Wind auch etwas mehr. 85mm wären dann aber schon hart an der Grenze. Bei einem 4S Setup empfehle ich 85mm und Motorsturz 2-3 Grad in Richtung nach oben. Ab 450 Watt Antriebssetup sollte man darüber nachdenken den Motoraufsatz mit CFK Stäbden zu verstärken. Sonst bricht er bei einer härteren Landung sehr schnell durch die Hebelkräfte ab. Bei stärkeren Motoren wie z-b größeres 4s Setup hat die Maja die Eigenschaft die Fluglage Horizontal zu verändern bei appruptem Abschalten des Motors. Mit dem Motorsturz kann man das geringfügig verbessern. Jedoch nicht zu 100% Hier sollte man sich im RC-Sender einen Mixer anlegen, der dies aussteuert. Alternativ mit der EWD herumexperimentieren.
Hoffe ich konnte helfen.
lg Markus Schumacher
Hallo Markus,
Du hast mir sehr geholfen, vielen Dank!
Viele Grüße, Jörg
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