Wer Kennt sie nicht, die Frage nach den besten Brushlessmotoren für sein Flugzeug?
Besonders für uns FPV-/Immersionsflieger ist diese Frage um so wichtiger, will man gute Flugzeiten erreichen.
Für die Twinstar, und wohl auch alle ähnlichen Modelle, ist diese Frage ganz klar zu beantworten:

Diese speziell für die Anforderungen der Twinstar entwickelten Motoren sind das Non plus ultra. Die Verarbeitungsqualität liegt auf höchstem Niveau! Die Leistung ist berauschend und die Flugzeit unglaublich! Diese Eigenschaften lassen das Herz eines jeden Immersionsflug-Fan´s höher schlagen.
Hier die Theorie:
Die kleinen, gerade mal 40g schweren, Motoren haben einen Durchmesser von 27,5mm und eine Länge von 41mm. Damit sind sie gerade einmal halb so groß wie ein 400er. Der Wellen-Durchmesser beträgt 3mm, die Statorhöhe 9mm. Der Motor verfügt über 9 Nuten und 12 Magnete. Gewickelt ist er mit 8 Windungen (Stern) und 0,75mm doppelt lackiertem Kupferdraht.

An einem dreizelligen LiPo erzielt der Motor je, nach Luftschraube (8×4 Cam oder 8×3,8 Slowfly), eine max. Leistung von 90-115Watt. Der Maximal-Schub liegt bei der 8×6 CAM bei ca 500g an 8×3,8 bei etwa 600g.
Soviel zur trockenen Theorie. Aber was bedeuten diese Werte in der Praxis?
Ganz einfach: Massig Leistung und gigantisch lange Flugzeiten.
Bei mir haben sich im FPV Flug die Graupner Cam 8×4 Props als ideal herausgestellt. Die Steigleistung ist mit etwa 70°-80° mehr als ausreichend. Besonders interessant ist für mich aber der unglaublich geringe Verbrauch im “Reiseflug” bei minimaler Reisegeschwindigkeit. Hierbei genehmigen sich die Motoren gerade mal 1,5-2A. Das bedeutet nichts anderes, als dass mit 4000mah LiPo-Akkus Flugzeiten von deutlich über einer Stunde möglich sind! Im Geradeausflug werden Geschwindigkeiten von etwa 90km/h erreicht. Das ist mehr als genug, viel mehr sollte man dem Twinstar auch nicht zumuten. Mit einer 8×6 wäre zwar mehr möglich, doch in anbetracht der Belastungen für den Twinstar und den Akku-Verbrauch macht das aus Effizienzsicht keinen Sinn.
Für Fotoflüge, mit zusätzlichem Gewicht durch eine Kamera von etwa 240g (immerhin etwa 1/4 des Gesamtgewichts des Flugzeugs), habe ich die 8×3,8 Props gewählt. Ohne Kamera sind damit problemlos senkrechte Steigflüge möglich. Mit der Digikam kann ich die etwa 200g zusätzlichen Schub natürlich gut gebrauchen. Somit steigt hier der Strombedarf deutlich an, dennoch sind problemlos Flugzeiten von über 30 Minuten möglich. Einmal in der luft merkt man das Zusatzgewicht der Kamera eigentlich nicht mehr. Die Höchstgeschwindigkeit sinkt aufgrund der geringeren Steigung und der, durch die andere Blattform, geringeren Drehzahl der Propeller.
Was mir außerdem unglaublich gut gefällt ist der Sound der Motoren. Meiner Meinung erinnert er sehr an den Klang eines Turboprop Triebwerks aus bekannten Personenmaschinen. Insbesondere beim langsamen Vorbeiflug kann man das sehr schön genießen. Es ist eine ganz bestimmte Mischung aus Summen und Pfeifen. Absolut nicht unangenehm, das Gegenteil ist der Fall!
Zum Einbau:
Der Einbau gestaltet sich völlig unkompliziert. Jedoch empfiehlt es sich, einen verstärkten Motospannt zu benutzen. Ich verwende einen Motorspannt aus einer 2mm Glasfaserplatte. Dieser ist extrem steif und kann kann problemlos die auftretenden Kräfte abfangen.
Ansonsten werden für den Einbau nur noch vier handelsüblich M3 schrauben benötigt, die sogut wie jeder Modellbauer zu Hause auf Vorrat hat. Damit sitzt der dann Motor bombenfest!


Ich hoffe ich konnte euch den Mund ein wenig wässrig machen. Mich jedenfalls haben die Motoren vollkommen überzeugt!
Gruß
Jack
es ist ausserdem sehr hilfreich, die motorgondeln innen etwas mit sperrholz zu versteifen. bei mir ist durch geringe vibration bei bestimmten drehzahlen durch resonanz einmal die ganze halterung rausgerissen…das wabbelige elapor ist dann doch nicht für solche leistungsklassen erdacht
Danke für den Tipp!
Beste Grüße
Heiko
Alternativ zu dem Sperrholz kann man die Gondeln auch sehr gut mit Glas- oder Kohlefaserstäben verstärken. Dazu einfach 3-4 Stück davon der Länge nach durch die Motorgondeln spießen dann mit Sekunde benetzen und durch stecken das versteift die Gondeln zum einen und zum anderen verstärkt sich die Verbindung zur Fläche.
Gruß
Jack
What an awemose way to explain thisnow I know everything!
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